China pushed Piräus in die TOP 4 europäischer Handelshäfen

Seit 2016 gehört der China Ocean Shipping Company (Cosco) die Mehrheit am Hafen Piräus. Von der Troika (EU Kommision, EZB und internationaler Währungsfonds) gefordert und von der damaligen griechischen Regierung vehement bekämpft, hat die Privatisierung des Hafens zu einem starken Aufschwung und relevanten Einnahmen für Griechenland geführt. In 2019 wurden 5,65 Millionen TEU Containereinheiten verladen, rund 13 mal mehr als noch 2008. Im europäischen Vergleich liegt Piräus damit hinter Rotterdam, Antwerpen und Hamburg auf Rang 4. Bremerhaven, Valencia und Algeciras folgen auf den Plätzen. Für Griechenland und China lohnt das Geschäft: 5,4 Millionen Euro erhielt der griechische Staat im letzten Jahr von Cosco. Darüber hinaus werden Aufträge für den Hafenausbau an griechische Firmen, wie dem Baukonzern Tekal, vergeben. Für China ist Piräus der erste Platz, an dem chinesische Waren aus Fernost anlanden und auf Züge und andere Schiffe verteilt werden. Wirtschaftlicher Brückenkopf unter eigenem Einfluss. Oder „Kopf des Drachen in Europa“, wie chinesische Analysten sagen. Hier geht es zum Originalartikel auf focus.de.